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01 Okt 2012

Solidarność und DGB Sachsen eröffnen gemeinsames Zentrum der Zusammenarbeit

Am 28.09.2012 haben die NSZZ „Solidarność“ Region Jeleniogórski und der DGB Sachsen das gemeinsame Zentrum der Zusammenarbeit im Stadtzentrum von Bolesławiec eröffnet. An der Eröffnung nahmen rund 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmer von Gewerkschaften, Betriebs- und Personalräten, Politik und Verwaltung teil.

Die Initiatoren Francisezk Kopeć, Vorsitzender NSZZ „Solidarność“ Region Jeleniogórski, Bogusław Wojtas, stellvertretender Vorsitzender und Markus Schlimbach, stellvertretender Vorsitzender DGB Sachsen und Präsident des Interregionalen Gewerkschaftsrates Elbe-Neiße, betonten, dass das Zentrum nicht nur für die gemeinsame Geschichte und die Rolle der Solidarność für die Europäische Integration erinnern möchte, sondern insbesondere auch das zukünftige Zusammenwachsen des Grenzraums fördern soll.

„Wir verstehen das Zentrum als offenes Haus. Jeder der zu uns kommt und an der gewerkschaftlichen Zusammenarbeit interessiert ist, ist herzlich willkommen“, so die Gewerkschaftsvertreter bei der Eröffnung.

In dem Zentrum der Zusammenarbeit, Karpecka Str. 5, 59-700 Boleslawiec, ist eine Ausstellung über die Zusammenarbeit der Gewerkschaften seit Beginn der 90er Jahre zu besichtigen. Der eingerichtete Seminarraum kann für grenzüberschreitende Sitzungen genutzt werden.

Der stellvertretende Stadtpräsident von Bolesławiec, Kornel Filipowicz, erinnerte an die Geschichte und Rolle der Solidarność in der Stadt. Er dankte den Gewerkschaften für die langjährige grenzüberschreitende Zusammenarbeit und den Aufbau des Zentrums als Treffpunkt für die Bewohner des Grenzraums in der Stadt Bolesławiec.

Neben dem stellvertretenden Stadtpräsidenten nahmen der Sektretär der Stadt Bolesławiec, Jerzy Zieliński, und der Vorsitzende des Stadtrates, Józef Pokładek, an der Eröffnung teil. Ein besonderer Dank gilt den Kolleginnen und Kollegen des Arbeiterausschusses von ver.di Sachsen/Sachsen-Anhalt/Thüringen, die in großer Zahl zu der Eröffnung angereist sind.


Hintergrund: Der Aufbau des Zentrums für Zusammenarbeit ist Teil eines von der Europäischen Union im Rahmen des grenzüberschreitenden Programms Ziel 3 zwischen Sachsen und Polen geförderten Projekts. Das Projekt, welches neben dem Aufbau des Zentrums auch Konferenzen und Publikationen umfasst, wird von der NSZZ „Solidarność“ Region Jeleniogórski (Leadpartner) und dem DGB Bezirk Sachsen umgesetzt.

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